Fit mit Mentaltraining

Wertschätzung und Respekt sich selbst gegenüber ist keine Frage des Alters, sondern vielmehr eine Lebenseinstellung. Vor allem dann, wenn man nach einem verantwortungsvollen Beruf nun plötzlich in Pension ist.

Dennoch verspüren viele Menschen in dieser Situation ein Gefühl der Wertlosigkeit. Der Grund: Die Definition der eigenen Persönlichkeit ist bis zu diesem Zeitpunkt vorwiegend über den Job erfolgt. Mentaltraining kann hier helfen, das Selbstwertgefühl neu zu stärken.    

Mit 60 ist noch lange nicht Schluss

Dass das Leben viel mehr zu bieten hat und man in der Pension noch lange nicht zum alten Eisen gehört, weiß Mag. Brigitte Brosig-Nosko, Mentaltrainerin und Lebens- und Sozialberaterin i. A.:

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Brigitte Brosig-Nosko (Foto: privat)

„Viele Menschen erleiden mit Pensionsantritt einen sogenannten Pensionsschock. Wichtige Lebensbereiche fallen von heute auf morgen weg. Die eigene Persönlichkeit muss neu definiert werden.“

Innere Kräfte mobilisieren

„Mit Hilfe unterschiedlicher Techniken des Mentaltrainings kann jeder Mensch seine innewohnenden Kraftquellen aktivieren“, erklärt die Mentaltrainerin. „Das ist keine Frage des Alters oder der Ausbildung. Wenn man sich auf ein Mental-Coaching einlässt, dann wird man viele Facetten seines Ichs entdecken, die man bisher gar nicht bewusst wahrgenommen hat.“

Das Glück ist im Hier und Jetzt

Jeden Tag als Chance zu begreifen und das Leben in allen seinen Facetten zu genießen: Das ist ein wesentlicher Baustein des Mentaltrainings. „So kann man einen breiteren Handlungsspielraum erlangen. Man kann einengende Gedankenmuster erkennen und den Blick weg vom Problem hin zur Lösung lenken. Klarheit, Vertrauen in sich selbst und in das Leben sowie eine gesteigerte Lebensqualität sind die Ziele des Mentaltrainings“, so Brigitte Brosig-Nosko.

Gerade bei älteren Menschen kann man mithilfe von Mentaltraining neue Zukunftsperspektiven entdecken. „Wenn man erkennt, dass das Leben noch viel zu bieten hat, dann kann man auch einen gedanklich sehr konstruktiven Umgang mit der Endlichkeit entwickeln“.

In diesem Sinne: Es zahlt sich aus, seine eigenen Kräfte zu mobilisieren und Herr seiner Gedanken zu sein. Denn schon Marc Aurel wusste: „Das Glück deines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab.“

 Kontakt

Mag. Brigitte Brosig

Autorenschaft: Mag. Katharina Tentschert, Publizistin im Bereich Gesundheitskommunikation, in Abstimmung mit Mag. Brigitte Brosig-Nosko, Mentaltrainerin und Lebens- und Sozialberaterin i. A. (Stand: Jänner 2014)